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Autogenes Training

Beschreibung

Autogenes Training

 

Das Autogene Training ist eine auf Autosuggestion (bedeutet übersetzt „Selbsteinredung“) basierende Technik zur Entspannung und zur eigenen inneren Selbstversenkung. Autogenes Training wird meistens in der Gruppe unter Anleitung eines Therapeuten erlernt. Später kann der Patient die Methode dann überall anwenden. Schmerzpatienten bevorzugen beim Erlernen oftmals die Einzelbehandlung durch ihren Arzt. Ziel der Übungen ist es, das Gespür des Patienten für seine eigenen inneren Anspannungszustände zu verbessern. Außerdem soll er die Fähigkeit erlernen, sich bewusst auch in „angespannten“ Situationen zu entspannen. Dadurch können sich auch chronische Schmerzen günstig verändern. Durch zusätzliches selbständiges Üben kann sich der Patient die Übungstechnik verinnerlichen. Die meisten Patienten erreichen mit der Zeit eine innere Grundverfassung der Gelassenheit.

 

Viele Patienten berichten bereits nach den ersten Sitzungen - wenn die häufig auftretenden Anfangsschwierigkeiten überwunden sind – von einem Zustand der inneren Ruhe. Sie beschreiben die Wirkung auf ihre psychische Befindlichkeit als „Gelöstsein“, „Sich-Befreitfühlen“ oder als „Ganz-ruhig-Sein“.

 

In der Regel kann eine Abnahme der Herzfrequenz, der Atemfrequenz und oftmals auch des Blutdrucks beobachtet werden. Menschen mit zuvor niedrigem Blutdruck können eine Verbesserung ihrer Kreislaufsituation erleben. Die innere Anspannung im Alltag und die oft damit einhergehende körperliche Anspannung, die für sich gesehen bereits zu Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen) führt, wird nun bewusster wahrgenommen und kann aufgelöst werden. Im Allgemeinen wird der Alltag häufig als nicht mehr so stressig empfunden, und auch eine generelle Besserung der Schmerzsituation kann eintreten.

 

Die Effektivität der Methode kann sogar noch gesteigert werden, wenn man Autogenes Training mit Elementen der Atementspannung und der Progressiven Muskelentspannung, aber auch mit Elementen des modernen Mentaltrainings kombiniert. Mit Hilfe dieser modernen Varianten des Autogenen Trainings wird der - insbesondere bei Schmerzpatienten erschwerte - Zugang zur Entspannung verbessert und der Behandlungserfolg optimiert.

Folgende Mitglieder bieten diese Behandlung an:

Dr. med. Rolf Hage
Dr. med. Christoph Garner (z.Zt. nicht therapeutisch tätig)
Dr. med. Michael Penninger
Dr. med. Andreas Potschka
Dr. med. Albert Olschewski-Hattenhauer

Termine
Februar 2017