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Nervenschmerzen

Beschreibung

Neuropathische Schmerzen („Nervenschmerzen“)

Zu den neuropathischen Schmerzen zählen:

· Neuralgie: Schmerzen im Versorgungsbereich eines Nerven oder nach Herpes Zoster (Gürtelrose)

· Polyneuropathie: Sammelbegriff für die Schädigung der feinen, weit verzweigten Nervenenden

· CRPS (Komplexes Regionales Schmerzsyndrom ) oder „Morbus Sudeck“

· Nervenkompressionssyndrom: hervorgerufen durch Einengung oder Druck auf einen Nerven

· Phantomschmerzen

Ursache:

Der neuropathische Schmerz entsteht durch mechanische oder stoffwechselbedingte Schädigung von einem oder mehrerer Nerven oder durch Veränderungen am Schmerzleitungssytem.

Schmerzart:

· brennender Schmerz, auch brennend-dumpf, oft flächenhaft

· plötzlich einschießende, elektrisierende Schmerzattacken ohne erkennbaren Auslöser

· Schmerzauslösung im Sinne einer so genannten Allodynie – das bedeutet ein Schmerz, der durch einen eigentlich nicht schmerzhaften Reiz (z.B. Berührung oder Kleidung auf der Haut) ausgelöst wird. Oder durch eine Hyperalgesie – ein übertrieben starker Schmerz, der durch einen geringen Schmerzreiz ausgelöst wurde. Hierzu können auch Missempfindungen (z.B. Kribbelgefühle) gehören, die spontan oder dauerhaft auftreten.

Therapie:

Die Behandlung des neuropathischen Schmerzes unterscheidet sich grundsätzlich von der des „normalen“ Schmerzes und erfolgt meistens mit einer kombinierten Therapie.

 

Behandlungsverfahren für Nervenschmerzen

Termine
Februar 2017